Sehenswürdigkeiten Kattowitz

Die Stadt Kattowitz hat erst im 19. Jahrhundert die Stadtrechte erhalten. Deswegen gibt es dort natürlich auch nicht so viele beindruckende Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel in Krakau. Das heißt aber noch lange nicht, dass die Stadt nicht der Besichtigung wert ist. Viele wunderschöne Kirchen, Denkmale, in verschiedenen architektonischen Stilen errichtete  Gebäude – alles das und noch mehr macht Kattowitz sehenswert.

Die Heilige – Erzengel – Michael – Kirche

ul. Gawronów 20, 40-527 Kattowitz

Befindet sich in dem Kattowitzer Kościuszko-Park und kann ganzjährig, kostenlos und bis zur Abenddämmerung besichtigt werden. Es ist eine wunderschöne kleine Holzkirche, die 1510 gebaut und 1938 aus dem Dorf Syrynia überführt wurde. Die Kirche und der alleinstehende Glockenturm sind von 3 Toren umgeben. Diese Kirche ist das älteste Sakralgebäude in Kattowitz, aber auch ein beliebter Ort zum Heiraten für junge und verliebte Pärchen.

Wasserturm

ul. Pszczyńska, Kattowitz

Dieser wurde Anfang des 20. Jahrhunderts in Giszowiec gebaut und ist eines der interessantesten Gebäude in diesem Stadtteil von Katowice. In den 90er Jahre hat ein Telefonunternehmen den Turm renoviert und an der Spitze eine Handyantenne angebracht. Neben dem Wasserturn befindet sich die in den 30er Jahren gebaute Villa für Angestellten einer deutsch-amerikanischen Gesellschaft, der Silesian-American-Corporation.

Denkmal der Schlesischen Aufstände

In der Nähe von Kreisverkehr bei Aleja Korfantego

Das größte und schwerste Denkmal Polens. Es wurde am 1. September 1938 enthüllt. Das Denkmal hat die Form von drei Adlerflügeln, die als Symbol für die drei Aufstände in Oberschlesien gelten.

Steinkohlebergwerk

Das Bergwerk befindet sich im Zentrum von Kattowitz. Aktiv betrieben wurde es zwischen 1823-1999. Der erste Besitzer war Ferdynand Mamlas. Und nach ihm war es bis 1936 auch benannt. Dann wurde der Name in “Katowice” geändert. Während der  176 Jahre des Betriebes wurden hier über 120 Millionen Tonnen Steinkohle abgebaut.

Goldstein Palast

Plac Wolności 12a, Kattowitz

Gebäude aus der zweiten Hälfte der Siebzigerjahre des 19. Jahrhunderts. Auf der einen Seite befindet sich ein Relief mit den Gestalten von drei Frauen, eine Allegorie von Industrie, Wissenschaft und Kunst. Die Figuren halten einen Hammer, eine Lokomotive, ein Buch, eine Fackel und  eine Farbpalette in der Hand. Im Inneren des Palastes beeindrucken das Treppenhaus und viele schöne Räume, die mit Gold und Marmor gestaltet sind.

Bergmannssiedlung ”Giszowiec”,

Diese Mustersiedlung für Bergleute wurde zwischen 1908 und 1915 errichtet. Es war die Initiative von Anthon Uthemann, und bis heute ist es ein Unikum im europäischen Maßstab. Diese Gartensiedlung wurde in der Form eines Dorfes gestaltet. Die Häuser dort sind klein, haben nicht mehr als zwei Stockwerke und besitzen je ein Garten- und Wirtschaftsgebäude. Mit auf dem Siedlungsgelände errichtet wurden ein Wirtshaus, diverse Geschäfte, eine Wäscherei und eine Badeanstalt für Frauen.

Das Schlesische Theater

Rynek 2, Kattowitz

ist eine der Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt Kattowitz und gleichzeitig das größte Theater und eine der wichtigsten kulturellen Einrichtungen der Region.

Museum für Geschichte der Stadt Kattowitz

Józefa Szafranka 9, Kattowitz

Das Museum spezialisiert sich vor allem auf die Stadt- und Regionsgeschichte. In der Sammlung befinden sich wertvolle Dokumente, die mit der Geschichte der Stadt  und ihrer Umgebung  verbunden sind, wie zum Beispiel die Handschrift eines Fragments der Oper “Cassanova” von Ludomir Różycki oder Ereignisse aus der Zeit der oberschlesischen Aufstände. Außerdem gibt es auch eine reiche ethnographische Sammlung, die von der spezifischen plebejisch-städtischen Kultur Oberschlesiens zeugt. Sehenswert ist auch die Pastellsammlung Stanisław Ignacy Witkiewicz. Öffnungszeiten: Dienstag und Donnerstag: 10.00-15.00 Uhr; Mittwoch und Freitag: 10.00-17.30 Uhr; Samstag und Sonntag: 11.00-14.00 Uhr

Schlesisches Museum

Aleja Wojciecha Korfantego 3, Kattowitz

Das Museum bildet eine Wissenschafts- und Forschungseinheit, die Geschichte und Kultur Schlesiens verbindet. Es befinden sich dort viele verschiedene Sammlungen: Geschichte, Archäologie, Ethnographie, Fotos und Malerei. Außerdem existieren dort Dauerausstellungen, wie zum Beispiel “Galerie der Polnischen Malerei 1800-1945″ oder “Die oberschlesische Industrie und die Rüstungsproduktion im 19. und 20. Jahrhundert“. Diese vermitteln Kenntnisse zur Rolle der oberschlesischen Industrie bei der Erzeugung von Rohstoffen, Materialien, fertigen Waffen- und Rüstungsstücken, aber auch militärischer Ausrüstung.

Öffnungszeiten: Dienstag und Mittwoch: 10.00 – 18.00 Uhr; Donnerstag: 10.00 – 19.00 Uhr;           Freitag: 12.00 – 16.00 Uhr; Samstag: 12.00 – 18.00 Uhr; Sonntag: 12.00 – 17.00 Uhr

Städte

Städte Polen